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(wird ständig aktualisiert)

 

Die bloße Reflexion also ist eine Geisteskrankheit des Menschen, noch dazu, wo sie sich in Herrschaft über den ganzen Menschen setzt, diejenige, welche sein höheres Dasein im Keim, sein geistiges Leben, welches nur aus der Identität hervorgeht, in der Wurzel tötet.

F. W. J. Schelling: Ideen zu einer Philosophie der Natur

Make sure the fortune that you seek is the fortune that you need.

Ben Harper, amerikanischer Rockmusiker, in: "Diamonds on the inside” 

Das menschliche Herz ist ein sehr beweglicher kleiner Muskel.

Woody Allen (amerikanischer Filmregisseur und Schauspieler) in: "Hannah und ihre Schwestern” 

"Die Sehenden reisen gerne mit mir", sagt die Blinde, "erst meine Fragen machen sie sehen."

Botho Strauß in seinem neuen Buch "Vom Aufenthalt" 

Und beide dachten dunkel, Mann und Frau: / daß jetzt viel mehr Einsame sind. / Aber die Welt wird dadurch weiter, / wenn ein Zweiter / nicht gleich nebenan beginnt.

Rainer Maria Rilke in seinem Gedicht "Ehe" (1901)

Ist es nicht gerade unser Eigenstes, wovon wir am wenigsten wissen?

R. M. Rilke

Jede Menschengestalt belebt einen individuellen Keim im Betrachtenden. Dadurch wird diese Anschauung unendlich, sie ist mit dem Gefühl einer unerschöpflichen Kraft verbunden, und darum so absolut belebend. Indem wir uns selbst betrachten, beleben wir uns selbst. Ohne diese sichtbare und fühlbare Unendlichkeit würden wir nicht wahrhaft denken können.

Novalis, Fragmente (“Blütenstaub”), Nr. 112

Es gelingt mir kaum oder nur sehr schwer, mich als Identität wahrzunehmen, als ein Ich. Ich komme mir eher vor wie ein Ort, an dem vorübergehend gewisse Dinge passieren.

Claude Lévi-Strauss

Daß Könige philosophieren, oder Philosophen Könige würden, ist nicht zu erwarten, aber auch nicht zu wünschen; weil der Besitz der Gewalt das freie Urteil der Vernunft unvermeidlich verdirbt. Daß aber Könige oder königliche (sich selbst nach Gleichheitsgesetzen beherrschende) Völker die Klasse der Philosophen nicht schwinden oder verstummen, sondern öffentlich sprechen lassen, ist beiden zu Beleuchtung ihres Geschäfts unentbehrlich und, weil diese Klasse ihrer Natur nach der Rottierung und Klubbenverbündung unfähig ist, wegen der Nachrede einer Propagande verdachtlos.

Immanuel Kant: Zum ewigen Frieden. Ein philosophischer Entwurf 

 Ich setzte meinen Fuß in die Luft - und sie trug.
 
Hilde Domin

Wenn, in meinen Jünglingsjahren, es an meiner Tür schellte, wurde ich vergnügt: denn ich dachte, nun käme es. Aber in späteren Jahren hatte meine Empfindung, bei demselben Anlaß, vielmehr etwas dem Schrecken Verwandtes: ich dachte: "da kommt's."

Arthur Schopenhauer: Aphorismen zur Lebensweisheit
 
Jeder Musiker sucht nach dem richtigen Fehler.
 
Thelonius Monk (amerikanischer Jazz-Musiker)